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Home Reviews Vinyl 12inch

BÊTES SAUVAGES – BÊTES SAUVAGES

(Elektronik, Rock, New Wave, Synth Wave, NDW, Minimal Wave / Hertz-Schrittmacher)

by Lagartija Nick
09.01.2026
in 12inch, Reviews, Vinyl
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BÊTES SAUVAGES - BÊTES SAUVAGES

BÊTES SAUVAGES - BÊTES SAUVAGES Album

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Bêtes Sauvages – ein Meisterwerk der Minimal Wave, das Dich umhaut

Wenn Du glaubst, Du hättest 2025 bereits alles gehört, was das dunkle Kosmos-Spektrum der elektronischen Musik zu bieten hat, dann halte kurz inne und gib Bêtes Sauvages eine Chance. Dieses Debütalbum ist kein bloßer Tonträger, es ist eine Reise in die Tiefen der analogen Synth-Seelenlandschaft – eine Flut aus pulsierenden Basslinien, kristallinen Arpeggios und vokalen Fragmenten, die wie Neonlicht durch den Nebel der Großstadt schneiden. Kaum ein Release dieses Jahres verschmilzt Emotionalität und Minimalismus so verführerisch wie diese Platte.

Minimal Wave à la Bêtes Sauvages: pur, kühl

Analogsynth-Sequenzen, die sich wie elektrische Pulse durch Deinen Körper winden paaren sich mit reduzierten Rhythmen, die so präzise sind, dass sie wie mechanische Herzschläge klingen. Vocals, manchmal entrückt, manchmal direkt ins Mark – wie Neon-Gedanken eines einsamen Nachtbusseserzeugen atmosphärische Räume, die gleichzeitig intim und unendlich wirken.

Das ist Minimal Wave: keine überflüssigen Ornamentierungen, kein Bombast – sondern klare, eindringliche Klangwelten und puristische Eleganz, die Dich von der ersten bis zur letzten Sekunde in ihren Bann ziehen. Und genau diese Qualitäten besitzen Bêtes Sauvages auf höchstem Niveau. 

„Zwei Agenten“ – Auftakt mit elektrischer Spannung

Der erste Track „Zwei Agenten“ schlägt sofort die Brücke zwischen kühler Präzision und hypnotischer Tiefe. Schon nach den ersten Takten hörst Du diese klassische Minimal-Wave-Ästhetik: ein reduktives Basspattern, das wie eine tickende Uhr agiert, dazu ein crispes, kristallklares Arpeggio, das sich langsam in Deinem Kopf festsetzt.

Hör Dir das an! Fühl die Spannung, dieses langsame Ziehen, bevor etwas Explosives passiert. Die Vocals wirken hier wie Beobachtungen aus einem Überwachungsstaat – distanziert, aber eindringlich. Diese reduzierte, beinahe detektivische Stimmung ist typisch für das Genre, doch kaum jemand setzt sie so stringent und fesselnd um wie Bêtes Sauvages.

 

 

 „Riviera“ – verträumte Wellen in dunklem Synth-Meer

„Riviera“, lässt Dich in eine andere Welt gleiten: weg vom urbanen Neon-Dämmerlicht, hinein in eine hypnotische Küstenlandschaft aus Klang. Hier zeigen Bêtes Sauvages, wie Minimal Wave nicht nur kalt, sondern auch warm, weich und entrückt klingen kann. Du wirst umhüllt von: langgezogenen Flächen, schimmernden Synth-Pads und einem Beat, der eher wie Wellenrauschen erscheint als ein klassischer Rhythmus. Das ist Minimal Wave in seiner poetischsten Form: Reduktion als Ausdruck von Weite und Emotion. „Riviera“ ist ein stiller Tanz im Synth-Schein, der Dich zuhören lässt – nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Körper.

 

 

Warum diese Texte das Album veredeln

Was „Bêtes Sauvages“ als Album so stark macht, ist nicht nur der Sound, sondern die Konsequenz, mit der Text und Musik dasselbe Ziel verfolgen: Reduktion, Klarheit, Wirkung. Keine Zeile ist zu viel. Kein Wort will gefallen. Alles ist funktional – und gerade dadurch zutiefst emotional. Wenn Du Minimal Wave liebst, dann weißt Du: Texte müssen nicht erklären – Sie müssen Resonanz erzeugen. Und genau das tun diese Songs. Sie lassen Dich nicht los, weil sie Dir keine Antworten geben, sondern Räume öffnen.

„The Future Is Done“ – dystopischer Puls der Zeit

„The Future Is Done“, ist ein Höhepunkt des Albums: dunkel, mechanisch, beinahe apokalyptisch. Hier verschmilzt alles, was Minimal Wave so packend macht: der krachend präziser Bass, die treibenden Sequenzen wie elektrische Herzschläge und die  Vocals, die wie Durchsagen einer Zukunft wirken, die schon vorbei ist.

Diese Track-Struktur ist ein Paradebeispiel dafür, wie Minimal Wave nicht nur Klang erzeugt, sondern Bilder im Kopf– visionär, dystopisch, fesselnd. Wenn Du diese Platte hörst und plötzlich denkst: Ja, aber was ist mit der Welt da draußen?, dann hat dieser Song Dich völlig gepackt.

„The Future Is Done“ ist nicht nur musikalisch einer der härtesten und kältesten Momente des Albums, sondern auch textlich ein zentrales Manifest. Schon der Titel setzt den Ton: Die Zukunft ist nicht bedroht, nicht ungewiss – sie ist vorbei. Die Zukunft wird als etwas beschrieben, das bereits verbraucht, abgeschlossen, vielleicht sogar abgeheftet wurde. Kein Pathos, kein Aufschrei – sondern eine nüchterne Feststellung. Genau hier greift ein klassisches Minimal-Wave-Motiv:  Entfremdung durch Sachlichkeit.

Die Sprache wirkt bewusst reduziert, beinahe technisch. Es geht nicht um große Emotionen, sondern um administrierte Gefühle, um ein Leben im Nachhall gescheiterter Versprechen. Wenn der Text andeutet, dass es keinen Plan mehr gibt, kein Danach, dann klingt das nicht nach Punk-Wut, sondern nach post-industrieller Resignation.

Es bedarf weniger  Worte, um ein Gefühl totaler Leere zu erzeugen. Das ist Minimal Wave in Reinform – Worte als kalte Marker in einer dystopischen Landschaft. Keine Metaphern-Explosion, sondern präzise gesetzte Sprachfragmente, die wirken wie Leuchtschrift in einer verlassenen Stadt.

Gerade 2025 trifft dieser Text einen Nerv: Er spiegelt eine Gegenwart, in der Zukunft oft nur noch als Recycling-Idee existiert. „The Future Is Done“ sagt Dir nicht, was falsch läuft – es zeigt Dir, wie es sich anfühlt, wenn Hoffnung zur Archivnummer wird.

 

 

„Ostfriedhof“ – das Finale als dunkle Pilgerfahrt

Und dann „Ostfriedhof“, mit über sechs Minuten der längste und vielleicht eindringlichste Song des Albums. Hier zeigen sich die Hamburger Bêtes Sauvages von ihrer kontemplativsten Seite: eine hypnotische, sich immer weiter entfaltende Sequenz, drones, die sich wie Glockenschläge über den Klang legen sowie schaurige Vocals, die durch eine neblige Landschaft hallen

Das lässt Dich nicht einfach nur hören – es lässt Dich hineinfallen in den Klang. Wie auf einem Friedhof aus leuchtenden Synth-Steinen, wo Erinnerungen und Zukunftsvisionen in kaltem Licht schimmern. „Ostfriedhof“ ist der Moment, in dem Minimal Wave zu einer Erfahrung wird – introspektiv, erhaben, elektrifizierend.

Ganz anders, aber nicht weniger intensiv, arbeitet „Ostfriedhof“. Hier wird Sprache räumlich. Der Text verankert sich an einem konkreten Ort – einem Friedhof –, der jedoch schnell mehr ist als nur ein realer Platz.

Eine Zeile evoziert das Bild eines Gangs durch diesen Ort: kein Schrecken, kein Horror, sondern Stille, Langsamkeit, Beobachtung. Der Friedhof wird zum inneren Raum, zu einem Speicher von Erinnerungen, Verlusten und unausgesprochenen Gedanken. Der Text erklärt nichts. Er lässt Lücken. Er zwingt Dich, selbst Bedeutungen zu füllen.

Wenn von Namen, Steinen oder Stille die Rede ist, dann nicht sentimental, sondern beinahe dokumentarisch. Genau darin liegt die Kraft: Der Text wirkt wie ein Protokoll eines inneren Zustands. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Der Friedhof steht nicht nur für Tod, sondern für das, was abgeschlossen scheint, aber weiterwirkt.

Beim Hören merkst Du: Diese Zeilen funktionieren nur in Verbindung mit der Musik. Die endlose Sequenz darunter verstärkt das Gefühl von Zeitlosigkeit, von Kreislauf. Der Text wird Teil des Rhythmus, nicht dessen Mittelpunkt. Die Stimme ist ein weiteres Instrument.

Warum Bêtes Sauvages ein Highlight 2025 ist

Ich schreibe hier als bekennender Fan: Dieses Album ist ein Statement. Es zeigt, wie Minimal Wave im Jahr 2025 neue Ausdrucksformen findet, ohne seine klassischen Wurzeln zu verleugnen. Hier verschmilzt Vintage-Analogästhetik mit modernem Sounddesign, während die Songs eine unverwechselbare Identität tragen – zwischen kühler Nostalgie und futuristischer Klarheit.

Wenn Du Dich auf dieses Album einlässt, wirst Du es nicht nur mögen – Du wirst es wieder und wieder hören. Jeder Track ist eine Welt für sich, und zusammen formen sie ein Universum voller elektrischer Sehnsucht.

Denn was Bêtes Sauvages hier geschaffen haben, ist weit mehr als nur ein Album: es ist ein Triumph der Minimal Wave, ein Meilenstein, ein Statement. „Bêtes Sauvages“ ist nicht nur eines der wichtigsten Minimal-Wave-Alben 2025 – es ist ein Album, das spricht, indem es schweigt.

Und genau deshalb solltest Du es hören.

Immer wieder.

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Vinyl ist für mich nicht nur Musik, sondern ein Erlebnis. Die von mir beschriebenen Alben, habe ich alle ausgepackt, angeschaut und angehört. Gerne auch mehr als ein Mal. Bei den Reviews mache ich mir immer ein eigenes Bild durch entsprechende Recherche und das konzentrierte Anhören. Das ist meine Art den Künstlern entsprechende Wertschätzung für ihre Kreativität und Kunst entgegenzubringen.
So kann es vorkommen, dass zum Zeitpunkt des Erscheinens, die Platten in seltenen Fällen vergriffen sind.
Dazu gibt es für mich keine Alternative: über Platten schreiben, in dem man die Pressetexte abschreibt ohne die Platte in den eigenen Händen gehalten zu haben, macht für mich keinen Sinn. Danke für euer Verständnis. Lagartija Nick.

Tags: BÊTES SAUVAGESElektronikHertz-SchrittmacherMinimal WaveNDWNew WaveRockSynth-Wave
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