Vor zwei Jahren gab es die letzte LP, erstmals mit einer um den Gitarristen Basti erweiterten Band (kommt von Matula), damit Sänger Jan sich mehr auf’s Singen fokussieren kann.
Das Album kam ziemlich gut an und nun gibt es einen neuen Song und vier, die es damals nicht aufs Album geschafft haben, als „Reste“-EP via Zeitstrafe zu hören und zu erstehen.
Die Band bleibt sich insofern also treu, bzw. ihrem Label, hat ein Artwork, wie das bei Captain Planet nunmal so aussieht. Es ist dieser schöne, collagenhafte Stil.
Freue mich über die Band, die es immer noch gibt, die immer noch mit Vollgas durch ihren Poppunk brettert. Das Label Zeitstrafe ist ein Bank für gute Musik und einfach schon Legende.
Fünf Songs sind drauf, wobei das folgende Video wohl der ganz neue Song ist, der nicht wirklich zu den „Resten“ der letzten Albumsession zählt, sondern neu aufgenommen wurde.
Nette Idee aber, joah, da gab es schon schönere Videos von der Band!
Das Captain Planet-Feeling mit diesen wunderschönen, poetischen Empfindungen, die man über die Einsamkeit zuhause, im Herzen oder im Zwischenmenschlichen finden kann, ist einfach ein totales Alleinstellungsmerkmal.
starrst müde Löcher in den Tisch
sagst diesem Haus fehlt es an Hoffnung
spürst jede meiner Finten auf
lass uns endlich gehen
„Butenfeld“
Etwas muss passiert sein in Butenfeld.
Nach „Kreuzfahrt“ wird es etwas ruhiger. Schönes Geklampfe!
Die fünf Songs sind – natürlich – viel zu schnell um.
Kurz und knackig. So viele schöne Songs haben Captain Planet schon geschrieben.
Geil.
Vinyl gibt es beispielsweise bei Grand Hotel Van Cleef.

