Die Platte kam an, erstmal auspacken, aufmachen und auflegen.
Eine Nummer fetzt nach der andren. Klare Haltung und viel Energie, so soll das sein.
Man spürt direkt die Wut auf die Gesellschaft und den ganzen Einheitsbrei.
Spießbürgertum und Nazis, geht’s scheissen, dringt da klar durch.
Die Platte klingt melodisch, hart, verständlich und sehr rotzig. Vor allem der Gesang auf deutsch macht schon einiges her. Titel wie „Plombenziaga“ als ersten Track auf einer Platte muss man auch erst mal machen.
Das Album-Cover wurde passend zu den anderen Veröffentlichungen in einem ähnlichen Stil gestaltet. Die Fotos auf Cover, Rückseite und Inlay sprechen die selbe Sprache.
Dies hat einen gewissen Wiedererkennungswert.
Anspieltipps sind für mich ganz klar diese hier:
Plombenziaga
Bauernfeind
Trockenhaubenhorizont
Onduliert
Fast alle Titel stechen durch ihre kreative Benennung heraus. Dies macht es interessant weiterzuhören und die aufgedruckten Songtexte mitzulesen und somit vollstes Verständnis für jeden Song zuhaben.
Aufgenommen und abgemischt wurde das Album von Tom Zwanzger im S.T.R.E.S.S. Studio, in Graz Winter 2024/25. Gemastert in der North London Bomb Factory von Daniel Hajji Husayn.
Das Album erschien bei Noise Appeal Records. Noise Appeal Records ist ein seit 2003 unabhängiges Plattenlabel mit Sitz in Wien. Es ist somit eines der am längsten agierenden Independent-Labels Österreich.
Kaufen kann man das neue Album der Dim Prospects über ihre Label-Seite https://store.noiseappeal.com/shop/music/dim-prospects-abscheu-und-neugier
Ein Paar Songs sind auch auf den Musik-Streaming-Portalen Deezer oder Spotify vertreten.
Alles in Allem ein gelungenes Punkrock-Album. Weitermachen lohnt sich!
Diese Review wurde von Bernd verfasst.
Bernd hat sich bei uns als Redakteur beworben. Wir freuen uns auf Rückmeldung von euch!

