Huntdown – Hardcore Mad(e) in Paris
Es ist noch gar nicht allzu lang her, als mir auffiel, dass mich René & Konsorten von Demons Run Amok ein paar Monde nicht mit neuem Shit versorgten.
Kaum zu Ende gedacht, erhielt ich eine Paketankündigung per Mail.
„Blackmetal ist Krieg“ hieß es seinerzeit.
Dass auch Hardcore Krieg ist, beweisen Huntdown aus Frankreich nicht nur im Albumtitel, sondern auch Musikalisch.
Gegründet von Leuten aus dem Umfeld von Angry Vets, HardxTimes, usw., um den brutalen Sound & die Mentalität des Hardcores zurück zu bringen.
„Dont Forget The Struggle, Dont Forget The Streets…“ ist hier die Devise.
Bereits im Oktober des letzten Jahres brachten Huntdown ihre zweite Veröffentlichung & gleichzeitig das Debütalbum, Betonung liegt auf Album, physisch heraus.
Dieser, in 2 Farben erhältliche Zwölfzoller, enthält 6 neue Stücke & die 2023er EP, „Chasing Demons“.
Erhältlich 200x in schwarz & 100 in grau – ich darf mich bei wiederkehrender Rotation an der grauen Version erfreuen.
Ich zitiere hier gern Sänger Phil, des 5köpfingen Todesschwadrones von Huntdown:
„Wir spielen Hardcore, schlicht und einfach. Keine Subgenres, keine Spielereien – nur Energie, Ehrlichkeit und der Wille, die Leute zum Tanzen zu bringen.“
Ich bin der Meinung, dass sich hier Fans von Pro-Pain bspw. ganz sicher & gut abgeholt fühlen.
Hier geht nicht nur volle Möhre der Punk ab, sondern es gibt auch Breakdowns & Sachen im Midtempo. Für meinen Geschmack sind jedoch die brachialen Sachen mit Geschwindigkeit eher geeignet.
Macht definitiv Bock & Laune!
Die schweren Riffs & die treibende Schießbude in Verbindung mit der fetten Röhre des Sängers runden Huntdown perfekt ab.
Klar, die erfinden hier das Rad nicht neu, sondern stauben es ab & bringen den Spirit alter Tage zurück, als Hardcore noch mehr Unity war und die NewSchooler noch ein geiler Gedanke im Skrotum ihrer Väter waren.
Die Platte von Huntdown bekommt ihr sicher in gut sortierten Geschäften, wie bspw. in Kreuzberg und auch direkt über das Label Demons Run Amok.
Oi!

