Das German Compliment Fanzine verabschiedet sich. Leider?
Ein klein wenig hatte ich das Gefühl mööööglicherweise – könnte – da „irgendwann“ mal noch eine Ausgabe kommen. Aber erstmal ist Schluß.
Also habe ich die Buchstaben nicht gleich weggelesen sondern in meine Ferien mitgenommen. Daran lasse ich euch unverblümt teilhaben. Pazifik. Blickrichtung Unendlichkeit. Zum Abschluß ein Vogelbild.
Zur Ausgabe 10 des German Compliment nehme ich vorweg, dass sie mir echt gut gefallen hat.
Ich mochte das Interview mit Bentley von der Band Snailmate, die auch schon zwei Mal in meinem zweiten Wohnzimmer, im Artcanrobert in Rastatt, zu Gast waren und dieses Jahr auch wiederkommen!
Bentley ist Transgender und sein Bericht heißt „peeing in peace „(in Frieden pinkeln).
Antii von [die: unru:] schreibt „Shoestring Budget DIY Flight Case for Drummers“ (knapper Haushalt DIY Flightcase für Schlagzeuger), bzw. bebildert seinen Eigenbau, in dem er Becken, Snare, Fußmaschine und ein paar Sticks unterbringt. Finde ich megagut, spiele selbst Schlagzeug, ärger mich oft genug über die Sperrigkeit und habe mich schon oft genug gefragt, wie man das hinbekommt, wenn man als bspw. deutsche Band in Japan tourt.
Einen wirklich wilden Mix an Filmen bekommt man zur Empfehlung „10 Oscarwinning Movies you may not know and should check out“ (ich denk, dass versteht jeder), darunter Titanic, Amadeus und Lawrence of Arabia. Mit derart klassischen Filmen hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!
Ein sehr langer Bericht kommt von einem Stand-Up Comedian namens Jack Holmes, der die Ähnlichkeiten im Punk und bei der Comedy sucht. Ja, da gibt es doch einiges!
Und es gibt auch noch sehr sehr viel zu lesen in dieser letzten Ausgabe.
Auch eine Ode an die CD von einem der Macher, Cornelius.
Dazwischen immer wieder Fotos von bspw Kalle Knipst oder Blende im Gelaende.
100 Seiten, komplett auf Englisch.
Das Zine gibt es hier käuflich zu erwerben.
Sie haben auch eine Playlist, bei einem Player, den ich hier nicht freiwillig verlinken werde.

