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Home Reviews Vinyl 12inch

Loveline – Unrest

(Screamo, Emocore, Hardcore-Punk / My Ruin)

by Der Riedinger
17.04.2024
in 12inch, Reviews, Vinyl
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Loveline - Unrest 1
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Selten hat mich das Artwork einer Platte so in die Irre geführt wie das des Debütalbums „Unrest“ der Essener Screamo/Emocore-Band Loveline. Versteht mich da bitte nicht falsch. Der Holzschnitt(?) mit dem Gehörnten da vorne drauf ist wunderschön und ich würde mir den so auch in die Wohnung hängen, wären denn meine Kids schon ein paar Jahre älter und würden sich nicht mehr davor gruseln. Allerdings erwarte zumindest ich aber von derlei Bildgut, dass ich entweder gleich von einer Crust-Dampfwalze überrollt werde, oder aber endlose Doom-Monotonie ertragen muss. An Machine Heads Meisterwerk „The Blackening“ muss ich auch noch kurz denken und dann wäre das gleich aus den Boxen hämmernde wohl moderner Thrashmetal.

Was Loveline dann aber tatsächlich liefern, ist ein total frickeliger und technisch hochwertiger Mix aus Hardcore-Punk und Screamo. Weg mit all den Erwartungen, her mit Propagandhi. Die sind nämlich meine erste Assoziation bei diesem wahnwitzigen Intro des Openers „Have You Tried Turning It Off And On Again?“. Also die Propagandhi, die Fat Mike dann zu metallisch waren für sein Label, die mein ich jetzt. Messerscharfe Gitarrenriffs in einem aberwitzigen Tempo, die Drums prügeln dir die Seele aus dem Leib. Abgefahren, diese Loveline. Abgefahren und ganz nach meinem Gusto! Bedient man das www, so werden Loveline geradezu inflationär häufig in einem Atemzug mit Funeral For A Friend genannt. Dem ist auch nicht zu wiedersprechen.

 

Doch nochmal kurz zurück nach Winnipeg. Genauso wie die Politpunks Propagandhi haben es die Politpunks Loveline nicht nur technisch voll drauf, sondern lassen ihre Musik auch straight aus ihren Herzen kommen. Ein Umstand, der mir sehr entgegen kommt. Und woher nimmt dieser großkotzige Riedinger jetzt dieses Wissen? Antwort: er weiß es nicht, aber er spürt es. Und er ist sich sicher, ihr da draußen werdet es beim Hören von „Unrest“ auch spüren. Das Album lebt definitiv von den mitschwingenden Gefühlen und Emotionen. Das ist richtig gut und wertet nicht nur die Musik von Loveline an sich auf, sondern ist auch für die Authentizität der Band bezüglich der angesprochenen Themen unverzichtbar.

In einfacher englischer Sprache (das ist in Winnipeg mitunter anders, zwinker!) beziehen Loveline klar Stellung und vertreten aus meiner Sicht die absolut richtigen Werte und Meinungen. Hervorheben möchte ich da aus (immer noch) aktuellem Anlass den Song „I’m Sure The Hooks Are Great But Sexual Abuse Isn’t“. In Zeiten, in denen sich Typen von Rammstein (bei denen wundert mich gar nichts mehr) bis hin zu Typen von Anti-Flag (bei denen allerdings schon) als, gelinde gesagt, Arschlöcher aufführen, sind Statements wie dieses von Loveline umso wichtiger und essenzieller. Auch weil Loveline die Szene und deren Anhänger*Innen an sich zu kritischerem Hinterfragen und Umgang auffordern. Ein Highlight unter insgesamt acht Highlights auf „Unrest“, welches durch den Gastgesang von Tanja Kührer von Still Talk zusätzlich eine ganz eigene Note bekommt. Tanja’s Gesang erinnert mich ein klein wenig an Placebo’s Brian Molko, einen Sänger, den ich stets sehr geschätzt habe, der aber im Screamosound von Loveline genauso wenig deplaziert wirken würde, wie es Tanja Kührer eben auch nicht tut.

Dann muss ich da noch erfahren, dass Loveline die acht Songs gänzlich im Proberaum, oder gar zuhause im Wohnzimmer aufgenommen haben. Ja klar, auch bezüglich der Homerecording-Technik ist der technische Fortschritt in vollem Gange. Was das Quintett aus den vorhandenen Möglichkeiten rausholt, ist allerdings ob der schieren Gewalt und Power des Sounds kaum zu glauben. Mehr geht nicht, wenn man auf dem Sofa sitzt! Gemastert wurde „Unrest“ dann von der KI. Das wiederum finde ich, der ich bis vor drei Jahren nicht mal ein Smartphone besessen habe, fast schon beängstigend. Doch wie es Loveline auf dem Text- und Beiblatt eben selber schreiben: „The Future Is Now!“ Mit Loveline an unserer Seite sind das ausnahmsweise mal gute Zukunftsperspektiven und ich bin mir sicher, dass die ja durchaus zur Loyalität neigende Hardcore-Szene die Band in ihr Herz schließen wird und wir noch einiges aus Essen hören werden. Freu mich schon drauf!

Jetzt aber erst mal „Unrest reinziehen, bzw. beim verantwortlichen Label My Ruin oder bei Loveline – auf goldenem oder auf schwarzem Vinyl – bestellen.

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Tags: EmocoreHardcoreHardcore PunkLovelineMy RuinScreamo
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