Ein Debütalbum von dem ich einfach nicht glauben konnte, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Ich kann gar nicht genau sagen warum das so ist, aber von vorne. Die Rede ist von „We All Become Stories“, die Rede ist von Sanuyé.
Dieses Album hat extremst stimmungsaufhellende Wirkung. Und das obwohl Sanuyé aka Katharina Koch eine starke Message hat, wie gleich der Opener „Some Advice“ ziegt udn welche das ist, werde ich hier nicht Spoilers, auch wenn sich das für nen Review möglicherweise so gehört. Hörts euch an, denn nicht nur was, auch wie es gesagt wird ist ja von Relevanz.
Und da haben wir wunderbare Bläsersätze, Katharinas wunderbar klare und warme Stimme und ein Groove der alles zusammenhält und allen ihre Freiheiten lässt, so wirkt es. Gefühl und Spielfreude kommen zusammen und so ist das Album leicht und deep zugleich. Kein Widerspruch, sondern ausgeglichen, irgendwo zwischen Gänsehaut und tanzen und der Lust auf mehr und auf Livemusik.
Ob „No War To Be Won“, was ich einfach sehr fühle, oder „We All Become Stories In The End“, es ist einfach kein schlechter, nicht mal ein mittelmäßiger Song auf dem Album. Sie sind alle einzeln und als Gesamtkonzept Album alle sehr gut.
Katharina Koch ist nicht nur die Stimme von Sanuyé, sie ist Sanuyé. Sie ist die Gründerin und Komponistin. Und ich bin mir sicher, von ihr wird man noch viel hören. Aber fürs Erste empfehle ich Sanuyés Debüt „We All Become Stories“ zu hören. Und gerade junge Künstler*innen könnt ihr wunderbar unterstützen, indem ihr einen physischen Tonträger kauft! Wir empfehlen natürlich Vinyl, und Konzertbesuche!
Und da trifft es sich, dass Sanuyé am 20.Juni 2026 ein Konzert mit Live-Videodreh und Aufnahmen für ein Live-Album plant. Das könnt ihr noch bis Ende Januar via Startnext unterstützen.

