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Home Reviews Vinyl 12inch

Andrea Laszlo de Simone – Una Lunghissima Ombra

(Rock, Neofolk, Contemporary / 42 Records)

by Lagartija Nick
30.04.2026
in 12inch, Reviews, Vinyl
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Una Lunghissima Ombra - Andrea Laszlo De Simone

Una Lunghissima Ombra - Andrea Laszlo De Simone Album

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Ein Schatten, der bleibt – doch warum?

Andrea Laszlo de Simone wirft mit seinem neusten Album „Una Lunghissima Ombra“ die Frage auf: Kann ein Album mehr sein als Musik – vielleicht sogar ein Raum für Gedanken, die sich erst im Nachhall vollständig entfalten? Genau diese Frage stellt sich beim Hören von „Una Lunghissima Ombra“ ein, einem Werk, das sich bewusst zwischen Klang, Bild und philosophischer Reflexion positioniert. Schon die ersten Minuten machen klar: Hier geht es nicht um klassische Songstrukturen, sondern um ein Gesamterlebnis. Andrea Laszlo de Simone erschafft in sechs Jahren Schaffenszeit eine Welt, die weniger konsumiert als vielmehr durchwandert werden will.

Wenn Klang zu Licht wird – und Schatten wirft

Das zentrale Motiv des Albums ist ebenso schlicht wie wirkungsvoll: der Prozess der Schattenbildung. Andrea Laszlo de Simone nutzt diese Metapher, um innere Zustände sichtbar zu machen. Gedanken, Erinnerungen und Zweifel treten ins Licht – und werfen dabei lange, verzerrte Schatten. Andrea Laszlo de Simone gelingt es, diesen Prozess musikalisch abzubilden, indem er mit Dynamik, Raum und Wiederholung arbeitet.

Der lange Schatten entspringt aus Obsessionen und Ängsten und Unsicherheiten, die unser Handeln, unsere Existenz, unsere Identität beeinflussen, weil wir für de Simone in Relationen, sozialen Netzen und Kulturen existieren. Immer bleibt es immateriell, nichts Greifbares: nicht reale Illusionen. Die Arrangements sind daher oft minimalistisch, fast fragil, bevor sie sich zu orchestralen Höhen aufschwingen. De Simone versteht es meisterhaft, Spannung nicht durch Lautstärke, sondern durch Erwartung zu erzeugen. Gerade in den ruhigeren Passagen entsteht eine Intimität, die den Hörer zwingt, genauer hinzuhören. Andrea Laszlo de Simone komponiert keine Songs im klassischen Sinne – er gestaltet Zustände.

 

 

Fenster in die Tiefe ..

Besonders eindrucksvoll ist ein Stück wie „Vivo“, das sich langsam entfaltet und dabei eine fast meditative Qualität erreicht. Andrea Laszlo de Simone beginnt hier mit reduzierten Harmonien, bevor sich schichtweise Instrumente hinzufügen und ein dichtes Klanggewebe entsteht. Andrea Laszlo de Simone nutzt diesen Aufbau, um das Gefühl innerer Bewegung zu transportieren – ein Gedanke, der sich formt, wächst und schließlich übermächtig wird.

Ein weiteres Highlight ist „Conchiglie“, das mit seiner sanften Melodieführung und subtilen elektronischen Elementen besticht. Andrea Laszlo de Simone zeigt hier seine Fähigkeit, Nostalgie und Moderne miteinander zu verbinden. Er erschafft eine Klanglandschaft, die gleichzeitig vertraut und fremd wirkt – wie ein Schatten, der sich ständig verändert, je nachdem, aus welchem Winkel man ihn betrachtet.

Auch „La nostra fine“ verdient besondere Aufmerksamkeit. Andrea Laszlo de Simone kombiniert hier eine beinahe hymnische Struktur mit melancholischen Untertönen. Dem Italiener gelingt es, das Ende nicht als Abschluss, sondern als Transformation darzustellen – ein weiterer Schatten, der sich verlängert und neue Formen annimmt.

Das audiovisuelle Konzept – mehr als nur Musik

Was „Una Lunghissima Ombra“ so unico, so besonders macht, ist sein Anspruch als audiovisuelles Projekt. Andrea Laszlo de Simone denkt Musik nicht isoliert, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Er verbindet Klang mit visuellen Elementen, um seine Gedanken greifbarer zu machen. Diese Herangehensweise verleiht dem Album eine zusätzliche Dimension, die weit über das reine Hörerlebnis hinausgeht.

Die Idee, dass Gedanken erst durch ihre Projektion sichtbar werden, zieht sich konsequent durch das gesamte Werk. Andrea Laszlo de Simone nutzt Licht und Schatten als universelle Sprache, um komplexe innere Prozesse darzustellen und schafft es dabei, abstrakte Konzepte zugänglich zu machen, ohne sie zu vereinfachen.

Man muß „Una Lunghissima Ombra“ als Gesamtkunstwerk verstehen, das aus einem Album und einem visuellen Gedicht  aus kinematischen Gemälden besteht, in denen Fragmente von (Hypertrophie-) Realität, Elementen der Natur und urbanen Landschaften Gestalt annehmen Ein kontemplative – ja fast psychedelische – Abfolge von Epiphanias, zwischen Feuer und Nebel und spiegelnden Reflexionen, die zu Bildern werden und zum Leben erwachen. Bereits im Mai 2025 als Ambient-Album erschienen, erscheint der Film nun in der finalen Version – komplett mit Songs – und flankiert die Albumveröffentlichung aus dem Oktober 2025.

 

 

Zwischen Introspektion und Größe – ein Balanceakt

Ein bemerkenswerter Aspekt des Albums ist seine Fähigkeit, Intimität und Größe miteinander zu verbinden. Andrea Laszlo de Simone bewegt sich mühelos zwischen leisen, introspektiven Momenten und epischen Klanglandschaften. Er beweist dabei ein feines Gespür für Dramaturgie, das dem Album eine klare innere Struktur verleiht.

Dabei bleibt das Werk stets kohärent. De Simone verliert sich nicht in seinen Ideen, sondern führt sie konsequent weiter. Er zeigt, dass konzeptionelle Musik nicht zwangsläufig verkopft sein muss – im Gegenteil: Gerade die emotionale Zugänglichkeit macht dieses Album so besonders.

Fazit – Hat dieser Schatten Gewicht?

Am Ende kehren wir zur Ausgangsfrage zurück: Kann ein Album mehr sein als Musik? Die Antwort, die „Una Lunghissima Ombra“ liefert, ist ein klares Ja. Andrea Laszlo de Simone beweist, dass Musik ein Medium sein kann, das Gedanken sichtbar macht – nicht direkt, sondern über ihre Schatten. Es geling dem Turiner, ein Werk zu schaffen, das lange nachhallt und den Hörer begleitet.

Dieser Schatten, den der Künstler wirft, ist kein flüchtiger Effekt, sondern ein bleibender Eindruck. Andrea Laszlo de Simone schafft es, seine inneren Prozesse so zu transformieren, dass sie universell verständlich werden. De Simone liefert damit nicht nur ein Album, sondern eine Erfahrung – eine, die sich erst im eigenen Denken vollständig entfaltet.

Und genau darin liegt die Stärke dieses außergewöhnlichen Werks.

Es endet nicht mit dem letzten Ton.

Es beginnt dort.

Una Lunghissima Ombra - Andrea Laszlo De Simone Album
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Vinyl ist für mich nicht nur Musik, sondern ein Erlebnis. Die von mir beschriebenen Alben, habe ich alle ausgepackt, angeschaut und angehört. Gerne auch mehr als ein Mal. Bei den Reviews mache ich mir immer ein eigenes Bild durch entsprechende Recherche und das konzentrierte Anhören. Das ist meine Art den Künstlern entsprechende Wertschätzung für ihre Kreativität und Kunst entgegenzubringen.
So kann es vorkommen, dass zum Zeitpunkt des Erscheinens, die Platten in seltenen Fällen vergriffen sind.
Dazu gibt es für mich keine Alternative: über Platten schreiben, in dem man die Pressetexte abschreibt ohne die Platte in den eigenen Händen gehalten zu haben, macht für mich keinen Sinn. Danke für euer Verständnis. Lagartija Nick.

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