Heroes 2 None – Dirty & Danish
Presse-Infos zu Folge, liefern Heroes 2 None ihr aussagekräftigstes Statement.
Erschienen ist der neueste Streich der vier Dänen bei Smith & Miller.
Geboten wird hier Midtempo-Oi!
Kann ganz gut sein, keine Frage. Ich find’s leider auch bei mehrmaligem Hören etwas zu banal.
Weder musikalisch, noch gesanglich, geht hier richtig der Punk ab. Leider bewegen sich Heroes 2 None für meinen Geschmack stets nach gleichem Schema.
Der Opener mit „Gone“ lässt mehr vermuten, jedoch fallen darauffolgende Titel einfach vom Rand der Flach-Erde, wie einst die Gallier auf dem Weg nach Amerika.
Das Hoffnungslicht brennt dann ziemlich hell bei „Royal Poke“, bevor es wieder relativ eintönig wird.
Hier handelt es sich für mich um eine Platte zum Verschenken. Aber ich bin ja auch ein prätentiöses Arschloch.
Was mir gut an der LP von Heroes 2 None gefällt, ist die Aufmachung.
Die Scheibe gibt’s nur in blauem Smoke auf 300 Exemplare limitiert auf 180gr, in fetter Hülle.
Freilich liegt ein Booklet mit allen Texten der 11 von 12 Songs bei.
Rausschmeißer ist hier leider ein nicht überragendes Cover der Bad Manners mit „Special Brew“.
Des Weiteren liegt euch eine Übersicht der bisherigen VÖ’s von Smith & Miller mit drin.
Das ist sicher für Sammler*innen nicht uninteressant.
Das Rezensionen nicht immer Lobhudelei sind, stellt dieser Text hier eindeutig dar.
Mein Geschmack ist nicht dein Geschmack. Von daher solltest du schnell unterwegs sein, wenn du dir eins der übrigen handnummerierten Exemplare bei Smith & Miller schießen willst.
Oi!

