Boll och Bira Cup – Sometimes Antisocial, Always Antifascist – Fußball & Bier
Und wieder nahmen wir den Weg nach Spremberg zum Boll och Bira auf uns – bereits zum dritten Mal.
Für 2025 gab´s keinen Bericht – sagen wir mal wetterbedingt..
Dieses Jahr waren wir erstmals beide Tage vor Ort, was sich sehr lohnte für uns.
Freitag starteten wir gegen 18 Uhr unsere Anreise, denn es sollte irgendwas zwischen 20/20.30 Uhr losgehen mit ohrenbetäubendem Lärm.. Also Punkrock.
Nach Begrüßung einiger bekannter Gesichter, was an der für uns lokalen Tanzgruppe East End Chaos lag, ging es nach dem Abfassen von erfrischenden & sättigenden Leckereien dann auch schon los.
Löbau liefert ab & der überwiegend Brandenburger Pöbel feiert – so muss das sein.
Genauer eingehen auf East End Chaos muss ich, denke ich, nicht.. Wer was wissen will, fragt beim Verfassungsschutz oder liest die Splitz-Review von Carli & mir genau HIER.
Umbaupausen dienen in Spremberg sicher auch der Erholung aller Anwesenden, denn diese scheinen oftmals eeeeewig zu dauern – zumindest gefühlt.
Dann wurde es Zeit für einen internationalen Act, der seinesgleichen sucht.
Es gab den Premieren-Auftritt der Band THE SCHIMPAGNERS. Dabei handelt es sich um eine US-amerikanische Playback-Coverband der 2025 aufgelösten Mona Reloaded bestehend aus 4 eineiigen Zwillingen.
Nach einem Song war dann auch wieder zick nach nahezu gewaltbereiten Protesten gegen Playback… Es lag schon ein Duft von Blutstuhl in der Luft..
Wie aus dem Supernichts & einer Pause von 3x blinzeln ging es weiter mit Meine Fresse aus Bernau – oder aus Bernau, Meine Fresse.
Hier handelt es sich um die neue Tanzband 2er Mitglieder*innen von Mona Reloaded.
Dies war der sechste Gig & es war zauberschön. Hochmelodischer, amüsanter & (selbst)kritischer Punkrock. Das hat Spaß gemacht, meine Fresse!
Wie wir dann den Samstag bis zum Performance-Beginn verbrachten, jeht dir jar nüscht an, wa!
Also Frag nicht…
Pünktlich zur Primetime um 19.15 Uhr für die Fans von Galileo, die auf die ersten Minuten scheißen, ging es los mit der vorerst letzten Show des DJ Schimpagner, dem offiziellen Botschafter der Lausitz.
Geboten wurde allerhand Klamauk, Ulk & Schmunzelanreiz.
Hits großer Künstler wie Jon Bon Jovi, den Kellys oder auch Hans Peter Geerdes werden in den legendären, einzigartigen Perfomances dieses Ausnahmekünstlers völlig neu interpretiert.
Wer noch nie eine Show des großartigen DJ Schimpagner erlebt hat, hat nie richtig gelebt!
Wo Spaß auf Zappeln trifft, ist Thomas Tulpe nicht weit.
Und niemand Geringerer war nun an der Reihe, das bereits strapazierte Zwerchfell & die überspannten Lachmuskeln weiter zu malträtieren.
Viel erwartet haben wir nicht, aus Unwissenheit. Weitere seiner Stücke außer „Schmier mir eine Schnitte“ & „Ich esse keinen Spargel, denn ich finde es Scheiße, wenn die Pisse stinkt“ waren uns (leider) nicht bekannt.
Stimmungsmäßig ging das Ganze gut ab mit Polonäse Blankenese, Konfetti & Rauchgasvergiftungen.
Nüchtern betrachtet war es laaaaaaang & leider nur okay.. Besoffen wäre das sicher eines meiner Highlights auf Lebenszeit gewesen – insofern ich es am Folgetag noch gewusst hätte.
Thomas Tulpe bleibt jedoch aufm Schirm!
Auf dem Plan standen nun BurgStreetBois aus Burg.
Aber das war noch nicht alles, nein…
Es gab ein kurzes Set der BurgStreetBois aus Burg, gefolgt von Restloch aus Hoyerswerda (ich mag dich doch), anschließend ein kurzes Set der BurgStreetBois aus Burg & abschließend von Schmachwanderunk.
Die BurgStreetBois aus Burg sind eine „junge“ internationale Band aus Burg, deren Musiker sehr umtriebig sind.. Unter anderem sind Leute von SchleimKeim, The Offspring, Truck Stop, Ricchi E Poveri oder Carl Douglas dabei.
Da bleiben weder Kehlen, noch Augen trocken & sowieso kein Tanzbein still.
Restloch war eine lokale Szenegröße ab den frühen 90ern in & um Hoyerswerda. Wie ihr sicher wisst, bin ich dafür eh zu jung..
Und zu Schmachwanderunk brauche ich euch Bauern nix erzählen.
Kommt alle nach Spremberg, wenn es 2027 zum nächsten Boll och Bira geht! Erfahrungsgemäß stets eine Woche vor dem Back To Future in Glaubitz – und zwar am 16./17.07.2027.
So wenig habt ihr noch nie Eintritt (der liegt nämlich bei einer Spende in freiwilliger Höhe) & für Verpflegung gezahlt! Wo bekommt man noch nen halben Liter Bier für 2 Euro oder ein (veg.) Steak für 3 Euro?!? Wahrscheinlich nirgends beim Fortgehen, außer im Sportlerheim irgendwo im Hinterland..
Oi!
Boll och Bira – pädagogisch wertvoll
Von hier stammt das Beitragsbild. Alle Urheberrechte & weiterer Klimmbimm liegen beim Boll och Bira.

